5 Promille an die Feuerwehr Ehrenburg

Auch heuer besteht wieder die Möglichkeit 5 Promille der Einkommenssteuer einem ehrenamtlich tätigen Verein oder Organisation zukommen zu lassen.

Es entstehen daraus keine Mehrkosten und diese Zuwendung steht nicht in Konkurrenz mit der Zuweisung der 8 Promille an die Kirche.

Helfen Sie uns helfen und unterstützen Sie mit Ihrer Entscheidung die Arbeit der Feuerwehr Ehrenburg!

 

5 Promille

Umzug ins neue Gerätehaus

Seit Mittwoch vergangener Woche ist die Feuerwehr Ehrenburg in ihr neues Gerätehaus eingezogen.
Nachdem der Großteil der Arbeiten abgeschlossen ist, wurden noch die Fahrzeuge im neuen Haus eingestellt und das vorübegehende Gerätehaus in der Industriezone aufgegeben.

Fast genau ein Jahr betrug die Bauzeit des neuen Feuerwehrhauses. Das bestehende Haus wurde abgerissen und am selben Standort neu aufgebaut.

Neben den 5 Ausfahrten für die Feuerwehrfahrzeuge, wurde eine Umkleide, sowie ein Atemschutzraum und Werkstatt realisiert.

Im Sozialtrakt ist die Funkzentrale, der Kommando- und Schulungsraum sowie ein Büro untergebracht. Weiters befindet sich dort eine Küche sowie einige Lagerräume.

Der auf dem Dach untergebrachte Stromerzeuger, versorgt das Gerätehaus auch bei unterbrochener Versorgung mit Strom, so dass ein uneingeschränktes Arbeiten möglich ist.

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50 Jahre Freundschaft

„50 Jahre Patenschaft zwischen den Feuerwehren Kusterdingen und Ehrenburg“ – unter diesem Motto stand das vergangene Wochenende. Seit dem Jahr 1964 pflegen die baden-württembergischen und südtiroler Wehrmänner eine Freundschaft über alle (früheren) Grenzen hinweg.

Dieses Wochenende galt es diese Freundschaft und Kameradschaft zu pflegen und ihr 50-jähriges Bestehen zu feiern.

Bereits am Donnerstag traf die Oltimergruppe der FF Kusterdingen mit ihrem Mercedes-Benz 319B (Baujahr 1963) in Ehrenburg ein. Am Freitag folgten ihnen die restlichen Wehrleute mit ihren Familien.

Nach einem gemütlichen Beisammensein am Freitagabend ging es am darauf folgenden Tag nach Bruneck, wo wahlweise das Schloss Bruneck oder die Altstadt besichtigt werden konnte.

Gegen Mittag ging es dann mit der Gondel auf den Gipfel des Kronplatzes. Nach einer kleinen Stärkung ging es am Nachmittag wieder zurück nach Ehrenburg.

Am Samstagabend wurde dann der offizielle Festakt abgehalten. Kurz vor 19.00 Uhr versammelten sich die Feuerwehren von Ehrenburg und Kusterdingen, sowie zahlreiche Abordnungen und Ehrengäste bei der Grundschule und marschierten gemeinsam zum von Pfarrer Eduard Fischnaller feierlich gestalteten Gottesdienst. Umrahmt wurde die Messfeier vom Männerchor Ehrenburg.

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Anschließend fanden sich die Feuerwehren und Gäste in der Aula der Grundschule ein. Nach der Begrüßung durch den Kommandant der Feuerwehr Ehrenburg Theodor Falkensteiner folgten die Ansprachen der beiden Kommandanten, des Bürgermeisters Reinhard Niederkofler und des Abschnittsinspektors Richard Abfalterer.

Ihre Worte machten deutlich welche Leistung die Gründungskommandanten Walter Nerz und Toni Falkensteiner vollbrachten, eine solche Patenschaft in einer politisch schwierigen Zeit zu gründen und über einen solch langen Zeitraum am Leben zu erhalten. Viele Hürden mussten gemeistert werden, traurige und schöne Momente wurden geteilt, was nicht zuletzt zu einer solch starken Bindung dieser Wehren führte.

Eine Freundschaft muss gepflegt und gelebt werden, deshalb galt es nicht nur den Gründungsvätern zu danken, sondern auch jenen die sich in jüngerer Zeit für den Fortbestand dieser einsetzten.

So wurden die Ehrenburger Wehrmänner Theodor Falkensteiner, Johann Kupa und Ewald Winding für ihren Einsatz vom Kusterdinger Kommandanten Wilfried Boll mit der Medaille für internationale Zusammenarbeit des deutschen Feuerwehrverbandes ausgezeichnet. Auch Kommandant Wilfried Boll wurde für seine Leistungen ausgezeichnet und wurde zum Ehrenmitglied der Feuerwehr Ehrenburg ernannt.

Nach der Überreichung der Gastgeschenke wurde der offizielle Teil der Feierlichkeiten beendet und der Abend klang bei einem gemeinsamen Abendessen aus. Einen letzten Höhepunkt bildete jedoch noch die von der FF Kusterdingen vorbereitete Bildpräsentation. Anhand dieser wurden die letzten 50 Jahre dieser freundschaftlichen Beziehung nochmals Revue passieren lassen.

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Nach einer mehr oder minder langen Nacht führte es die beiden Wehren am Sonntag schließlich noch nach Meran. Dort wurden nach einer Einkehr im Biergarten, die Gärten von Schloss Trauttmannsdorff besichtigt.

Am Montag hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen. Nach einem obligatorischen Gruppenfoto traten die Schwaben wieder die Heimreise an. Jedoch wurden bereits wieder Pläne geschmiedet, sodass der nächste Besuch wohl nicht all zu lange auf sich warten lassen wird.

Gemeinsame Übung mit der Feuerwehr Kusterdingen

Am Samstag 22. März veranstaltete die Feuerwehr Kusterdingen einen Übungstag zum Thema „patientengerechte Rettung aus modernen Neufahrzeugen“.  Durch die nunmehr 50-jährige Partnerschaft zwischen unseren Wehren, konnte auch eine Gruppe bestehend aus 10 Ehrenburger Wehmännern daran teilnehmen. Auf Einladung des Kusterdinger Kommandanten Wilfried Boll, verbrachten wir ein ganzes Wochenende bei unseren schwäbischen Kameraden.

Nach der Anreise am Freitagnachmittag konnten bei einem gemeinsamen Abendessen die letzten Neuigkeiten ausgetauscht werden, danach ging es ins Gerätehaus wo der Abend bei einem gemütlichen Beisammensein ausklang.

Am Samstag fand ab 8 Uhr das Seminar zur Rettung von verunfallten Personen aus modernen PKWs statt. An zwei Neufahrzeugen aus der Oberklasse konnten die neuesten Erkenntnisse und Erfahrungen zum Thema in die Praxis umgesetzt werden. Unter Anleitung des sehr kompetenten Ausbilders wurden die Fahrzeuge geöffnet um die vermeintlich verletzten Insassen so schonend wie möglich zu retten. Dabei konnten die Grenzen der Rettungsgeräte ausgelotet werden, sowie das Verhalten der verarbeiteten modernen Werkstoffe beobachtet werden. Durch die eingebrachten Anweisungen und Hinweise seitens des Ausbilders, konnten alle beteiligten Wehrleute wichtige Erkenntnisse für den Umgang mit modernen Sicherheitseinrichtungen erlangen und die neuesten Taktiken bei der Rettung Verletzter aus verunfallten Fahrzeugen erlernen.

Nach einem anstrengenden, aber hoch interessanten Tag, war die Abordnung aus Ehrenburg zum Kameradschaftsabend der Feuerwehr Kusterdingen geladen. In geselliger Runde wurde noch über das am Tag erlebte diskutiert und Pläne für die anstehende Patenschaftsfeier am Pfingstwochenende in Ehrenburg geschmiedet.

Am Sonntagvormittag hieß es dann auch schon wieder Abschied zu nehmen. Wissend dass das nächste Zusammentreffen nicht in weiter Ferne liegt, wurde nach einem kleinen Frühschoppen schließlich die Heimfahrt angetreten.

Die Feuerwehr Ehrenburg möchte sich auf diesem Wege nochmals für die Einladung zur Teilnahme am Übungstag, sowie für die wie immer große Gastfreundschaft bedanken.

Wir freuen uns bereits auf euren Besuch am Pfingstwochenende (6.-9. Juni) in Ehrenburg, anlässlich des Festaktes zum 50-jährigen Bestehen der Patenschaft zwischen unseren beider Feuerwehren.

Auf Besuch in Kusterdingen…

Seit dem Jahr 1964 unterhält die Feuerwehr Ehrenburg eine Patenschaft mit der Feuerwehr Kusterdingen in Baden-Württemberg. Seit längerem war wieder ein Besuch geplant und so machten wir uns am Freitagmittag auf  und konnten am frühen Abend unser Quartier beziehen.

Nach der Begrüßung durch Kommandant Wilfried trafen wir die restlichen Kusterdinger Kameraden bei einer Grillfeier. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und auch die von uns mitgebrachten „Tirschtlan“ und „Krapflan“ fanden großen Zuspruch.

Am Samstag stand die Besichtigung der Feuerwache 2 der Berufsfeuerwehr Stuttgart auf dem Programm. Der Kusterdinger Wehrmann Joachim, der hauptberuflich in der Feuerwache 2 beschäftigt ist, zeigte uns sowohl Räumlichkeiten wie auch Fahrzeuge. Nach dem gemeinsamen Mittagessen besuchten wir das Mercedes-Benz-Museum, anschließend fuhren wir nach Kusterdingen zurück, wo der Abend in geselliger Runde ausklang.

Der Sonntag begann mit einem zünftigen Frühschoppen in Jettenburg, der von der dortigen Wehr (unter Führung unseres alten bekannten Dietmar Schneck) veranstaltet wurde. Gegen 14.00 Uhr hieß es Abschied nehmen und wir traten die Heimreise nach Südtirol an.

Wir möchten uns auf diesem Wege auch nochmals bei allen Kusterdinger Wehrleuten für die schönen Tage und die geselligen Stunden bedanken. Im nächsten Jahr wird das 50-Jährige bestehen unserer Patenschaft gefeiert und wir freuen uns schon auf die gemeinsamen Tage.