Fahne

Geschrieben von am 9. April 2010 | Abgelegt unter

Im Jahr 1950 wurde die Fahne der freiwilligen Feuerwehr Ehrenburg geweiht. Besonders der damalige Kommandant- Stellvertreter Philipp Lanz bemühte sich sehr um die Anschaffung und Finanzierung. Die Patenschaft für die neu erworbene Feuerwehrfahne übernahm Komtess Maria Elisabeth Künigl. Als Dank lud sie die gesamte Wehr zu einem Tagesausflug an den Gardasee ein.

Die Vorderseite der Fahne ziert das Wappen der Feuerwehren mit Helm, Beil und Hacke. Umrahmt wird es von einem Lorbeerkranz. Der Leitspruch der Feuerwehren „Gott zur Ehr’ dem Nächsten zur Wehr umschließt ringförmig das Feuerwehrwappen. Alle vier Ecken der Fahne werden von einem Blumenmotiv verziert. Der Grund der Fahne ist in Weinrot gehalten.

Die Rückseite der Fahne ist hingegen braun. In der Mitte der Fahne ist der Schutzpatron der Feuerwehren, der hl. Florian, abgebildet. Zu seinen Füßen ist das Wahrzeichen von Ehrenburg abgebildet, der Kirchbühel mit Schloß und Kirche. Das besondere am abgebildeten Florian ist, dass er nicht wie üblich mit einem Wassereimer dargestellt ist, sondern schützend seine Hand über die Häuser hält. Das gesamte Motiv ist mit einem goldenen Rahmen eingefasst. Ebenfall ist auf dieser Seite der Fahne der Spruch „Heiliger Florian schütz unser Heim“ zu sehen. Auch auf dieser Seite ist in allen vier Ecken das Blumenmotiv wieder zu finden.

Ständig an der Fahne befestigt sind zwei Fahnenbänder mit den Aufschriften „ Freiw. Feuerwehr Ehrenburg – Patin Komt. M.E. Künigl – Gründer und Obmann Herr Graf Künigl 1935“ und „Gestiftet von Feuerwehr Hauptmann Philipp Lanz u. edlen Spendern 1952“.

Im Jahr 2008 wurden die Fahnenbänder durch eine spezialisierte Firma gereinigt, instandgesetzt und neu gebunden.

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.